Philosphie

Wir waren auf der Suche nach dem perfekten Raum

Räume sind es, durch die unsere Lebenswege führen
„Sie wieder zu spüren – sie bewusst wahrzunehmen und ihre Wirkung auf uns zu spüren, heißt, wieder zu uns selbst zu kommen – unsere eigenen Innenräume fühlen, zu erfahren wer wir sind und was wir brauchen
was uns Kraft nimmt und was uns Kraft gibt.“ Bernd Niemöller vom Arbeitskreis Gesundes Bauen

penta (griech.)= fünf + aion (griech.) = Weltzeit oder Ewigkeit
Penta“ steht für Räumlichkeiten,
die symbolisch geprägt sind durch die fünf Elemente aus der chinesischen Elementelehre.
Aion“ steht für unsere Lebenszeit oder das Zeitalter,
in dem wir jetzt leben und das für uns alle in diesem Moment maßgeblich ist.

Das pentaion läd ein, unsere Zeit in Räumen zu verbringen,
die uns ein angenehmes Gefühl des Wohlbefindens vermitteln.
Räume, die – wie es eine Journalistin treffend formulierte – „wie eine energetische Akupunkturnadel wirken“.

Alle Räume sind außerordentlich gestaltet: Wandoberflächen wurden zum Teil von einem Künstler mit italienischem Marmorkalk verputzt. Runde, geschwungene Formen bilden eine fließende Harmonie. Hochwertige Holzböden mit Fußbodenheizung laden dazu ein, die Schuhe auszuziehen, um den Boden zu spüren.

Das Herzstück des Pentaion ist ein Dom, eine nach dem Prinzip des goldenen Schnittes gebaute Kuppelkonstruktion mit außergewöhnlichen Energie- und Akustikeigenschaften. Alles was in diesem Raum stattfindet wird als intensiver wahrgenommen, als in jedem anderen Raum:

Wussten Sie,
dass wir unseren Dom exakt nach den Regeln der heiligen Geometrie konstruiert haben und unser Dom im wahrsten Sinne des Wortes „schwebt“?
dass dass wir die Intarsienarbeit in der Dommitte nach der mathematischen Fibonacci Reihe berechnet haben?
dass wir nach Wasseradern, Kraftfeldern und geomantischen Verwerfungen gesucht haben, bevor gebaut wurde?
dass die 5 Elemente eine wichtige Planungsgrundlage beim Hausbau bildete?
dass wir viel Wert auf Baubiologie gelegt haben und Lehm zu unserem Lieblingsbaustoff wurde?

Die Gesetze der heiligen Geometrie

Konstruiert wurde der Dom nach den Gesetzen der heiligen Geometrie, dem goldenen Schnitt. Der Korpus entspricht einer Kugel, deren unteres Drittel abgeschnitten ist.

Im goldenen Schnitt entsteht das Bild der Vollkommenheit nicht durch die Gleichheit der Teile, sondern durch die Gleichheit der Proportionen. Die Verhältnisse der Teile Minor zur Major und Major zum Ganzen sind immer gleich. Die Einheit der Proportionen vermittelt das Bild der Vollkommenheit und lässt uns die Asymmetrie der Teile als harmonisch empfinden.

Der Goldene Schnitt liegt seit jeher in der Natur der Menschen. Er findet sich in der Biologie und der Physik unseres ganzen Planeten. Die Proportion des Goldenen Schnittes umgibt uns ständig und bildet dadurch einen Teil unseres Gedankenmusters. Daher wird er als angenehm, schön oder ästhetisch empfunden. Ein nach dem Goldenen Schnitt konstruierter Raum wirkt nachhaltig auf das Empfinden des Besuchers, er kann das menschliche Energiefeld zum fließen bringen.

Der Dom bietet eine unnachahmliche, überwältigende Akustik. Dies erlebt jeder, der ihn betritt und in der Mitte des Doms seine Stimme ausprobiert. Woher kommt das? Entscheidend für eine harmonisierende Schwingung des Domes sind nicht allein die Maßabstimmungen untereinander.

Der Dom bildet einen eigenständigen großen Schwingungskörper. Er steht nicht flächig auf einem Betonfundament, sondern wird von zwei im Kreis angeordneten Streifenfundamenten getragen. Auf den Streifen liegen 16 Balken, die wiederum die 16 Spanten tragen. Der Domboden wird voll unterlüftet, damit bildet der gesamte Komplex einen mehr oder weniger schwebenden Korpus. Um den Dom als Schwingungskörper nicht in seiner Eigenschwingung zu belasten und zu beeinträchtigen, wird das selbsttragende Umraumsystem gelenkig an den Dom angeschlossen.

Jeder, der ein Musikinstrument im Raum spielt oder singt wird diese akustische Besonderheit spüren und begeistert sein. Der Zuhörer nimmt ein homogenes Klangfeld wahr, dass ihm das Gefühl vermittelt, sich mitten in der Musik zu befinden.

Das Mantra im Zentrum des Dom-Bodens ist die handgefertigte Intarsienarbeit

Der Verlauf unserer Spirale wurde nach der Fibonacci-Reihe berechnet. Benannt ist die Fibonacci-Reihe nach Leonardo Fibonacci, der damit 1202 verschiedenste Naturphänomene beschrieb. Die Fibonacchi Reihe bildet ein mathematisches Ordnungsprinzip, welches sich überall in unserem natürlichen Umfeld wiederfindet: in der Schuppenordnung von Tannenzapfen, der Anordnung der Stacheln von Kakteen, usw. Durch die spiralförmige Anordnung der Blätter einer Sonnenblume um die Sprossachse erzielt die Pflanze die beste Lichtausbeute. Es scheint, als sei die Fibonacci-Reihe eine Art Wachstumsmuster in der Natur. Die Fibonacci-Zahlen weisen zudem einige sehr eindrückliche mathematische Besonderheiten auf: jede Zahl der Folge ist die Summe der beiden vorausgehenden Zahlen:

Fibonacci-Reihe: 1-1-2-3-5-8-13 usw.
Die Reihe setzt sich zusammen aus: 1+1=2 1+2=3 2+3=5 3+5=8 5+8=13 usw.

Diese Zahlenfolge steht in einem unmittelbaren Zusammenhang zum goldenen Schnitt. Die Verbindung ist einfach und eindrücklich: das Verhältnis zweier aufeinander folgender Fibonacci-Zahlen nähert sich immer mehr dem Verhältnis des goldenen Schnittes, der Zahl Phi, an. Je mehr Spiralzüge beispielsweise der Blütenkorb einer Sonnenblume aufweist, um so mehr nähert sich das Verhältnis der einbezogenen Fibonacci-Zahlen dem goldenen Schnitt an.

Unser Mantra bildet eine Vierer Reihe, es viertelt die 16 Strahlen, die zu den 16 Spanten laufen und bildet damit wieder einen Bezug zum ganzen Raum.

Wir stehen auf gutem Grund – Wasseradern, Kraftfelder und geomantische Verwerfungen: alles passt

Die Geomantie gilt als eine alte spirituelle Wissenschaft, die sich mit den Kraftströmen der Erde auseinandersetzt. Nach der geomantischen Lehre haben beispielsweise unterirdische Wasseradern, Kreuzungspunkte oder auch Gitternetze eine bestimmte Wirkung auf den Menschen.

Um einen Raum zu schaffen, in dem sich Menschen wirklich wohl fühlen, wollten wir auch geomantische Fragen in Betracht ziehen: gibt es einen Ort auf dem Grundstück, von dem positive Energien ausgehen? Sollten wir bestimmte Stellen auf dem Grundstück meiden? Wir haben unsere Position schließlich nach einer ausführlichen geomantischen Begehung von Professor Eike Hensch festgelegt.

Wer das pentaion besucht, hat das Gefühl, einen Ort der Kraft zu betreten. Es mag die Kraft unserer Mutter Erde sein, unsere eigene Kraft, die sich in diesem Raum zeigt, oder eine universelle Kraft. Ganz gleich woher sie kommt, ein Jeder ist eingeladen, sie anzunehmen und sich bei uns wohl zu fühlen.

Die 5 Elemente sind überall im pentaion sichtbar

Aus der chinesischen Wissenschaft geht die Definition der fünf Elemente hervor: „das Yang verändert sich und das Yin fügt zusammen. So entstehen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser“.

Welche Bedeutung haben die Elemente für unser Empfinden im Raum? Viele kennen das Gefühl, einen Raum zu betreten und sich spontan wohl oder behaglich zu fühlen. Einen anderen Raum möchten sie vielleicht schnell wieder verlassen. Unser Empfinden machen wir häufig als gute oder schlechte Atmosphäre fest. In unserem westlichen Kontext gibt es keine Entsprechung zu der fernöstlichen Lehre, die sich ganz intensiv damit beschäftigt, wie sich Menschen in Räumen wohl fühlen. Das Feng Shui kann uns Erklärungsmuster für unsere intuitive räumliche Wahrnehmung liefern. Wir haben uns dieser Erklärungsmuster bedient, um unsere Räume so zu platzieren und zu gestalten, dass der Besucher sich intuitiv wohl fühlt. Brigitte Borth vom Feng-Shui-Center Hamburg hat uns dabei ausführlich beraten.

Die Baubiologie: gesundes Bauen ist das Fundament für Orte der Kraft

Von Anfang an stand außer Frage, für das gesamte Gebäude baugesunde Baustoffe zu verwenden. Bernd Niemöller vom Arbeitskreis Gesundes Bauen (siehe auch www.gesundes-bauen.de) wurde daher mit der gesamten Planung und Bauausführung unseres Hauses beauftragt.

Alle Bodenbeläge aus Holz sind nicht lackiert sondern mit Biofa-Öl geölt. So auch alle weiteren Holzoberflächen. Die Wände sind mit Bio-Silikatfarbe gestrichen. Das gesamte Gebäude wurde mit aus Altpapier gewonnen Zellulosefasern gedämmt.

Zur Wärmedämmung des Doms wurden die Wände, Decken, Böden und die gewölbte Wandschale an Ort und Stelle mit Lehmbauplatten, Schilfrohr und Lehmputz ausgestattet.
Darunter sorgt eine Wandheizung für Strahlungswärme.

Energetische Bauformen werden hinterlüftet auf Einzelfundamente gegründet, dadurch kann auf erhebliche Erdbewegungen verzichtet werden.